Sonntag, 14. September 2014

Zum Angucken gemacht

Habt Ihr sie auch im Schrank stehen – die Sitzschuhe und die Stehschuhe?

Ich hab heute eine neue Gattung Schuhe für Euch - ein Paar Anguck-Schuhe.

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Wer genau hinsieht, kann erkennen, dass erst einer der beiden Schuhe fertig ist – ich hab es leider nicht ganz geschafft. Und eigentlich bin ich auch schon einen Tick zu spät, denn die aktuelle Wochenaufgabe bei

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endete bereits 18 Uhr. Besser spät als nie, oder?

Ich habe diese Deko-Idee bereits vor geraumer Zeit im Netz entdeckt (KLICK) und wusste sofort, dass ich sie irgendwann einmal nacharbeiten werde. Ich finde, sie sind das perfekte Projekt zum Thema “Steampunk”

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So, und nun genieße ich noch ein wenig Wochenende – viel war nicht dran. Viel Arbeit, ja, aber viel mehr auch nicht.

Habt eine schöne Zeit!
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Freitag, 22. August 2014

Ein neues Mini-Album

Meine Mutti ist zu einem runden Geburtstag eingeladen – die Jubilarin feiert ihren 75. Geburtstag. Zu diesem Jubiläum wollte meine Mutti ein besonderes Präsent vorbereiten und überreichen und gab mir deshalb ganz konkrete Vorgaben für eine besondere Glückwunsch”karte”. Ein kleines Mini-Album ist schließlich daraus geworden.

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Das Mini-Album sollte ca. Din A5 Format quer haben, zum Aufklappen der Länge nach. Aufklappen, linke Seite Bild, rechte Seite Text - umklappen linke Seite Bild, rechte Seite CD-Fach – umklappen, linke Seite Geldfach, rechte Seite Bild – umklappen, linke Seite Bild, rechte Seite Text … So genaue Vorgaben sind toll für Maßanfertigungen, stellen einen (mich) aber auch vor eine ordentliche Herausforderung, denn das gewisse Etwas soll so ein kleines Album ja auch haben. Ich war also froh, dass ich – als ich den Auftrag bekam – noch gut Zeit für die Fertigstellung hatte. Die Zeit brauchte ich auch, denn erst kurz vor unserem Urlaub kam mir die zündende Idee – binnen weniger Stunden war das Album dann aber auch versandbereit.

Ich habe es genossen, mich mal wieder quer durch mein (Nicht-SU-)Sortiment zu stanzen. Und endlich kam auch das schöne Designerpapier zum Einsatz, das es leider nicht mehr gibt und daher auf einen ganz besonderen Anlass wartete, während es natürlich behütet und ausgiebig gestreichelt wurde.

So und nun genug der langen Vorrede – Ihr wollt sicher Bilder sehen. Das Mini-Album hat einen ganz einfachen Verschlussmechanismus, denn das sich nach rechts öffnende Cover kann links untergeschoben werden.

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Die Seiten des Albums sind links gelocht und durch das durchgezogene Band gebunden.

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Und ab hier beginnt die “Karte”, den vorgegebenen Anforderungen gerecht zu werden – das Cover war also das gewisse Etwas dieser schönen Auftragsarbeit.

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Wir blättern einfach mal gemeinsam.

Aufklappen – links Bild (kommt noch) – rechts Text (wird noch geschrieben)

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Umklappen – links Bild (kommt noch) – rechts CD-Tasche (Envelope Punch Board)

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Umklappen – links Geldfach  – rechts Bild (kommt noch)
Hier gibt es die Vorschau auf eine neue Stampin’ Up! Stanzform!

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Umklappen – links Bild (kommt noch) –rechts Text (wird noch geschrieben)

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Und das war es auch schon. Ich freue mich, wenn Euch die Idee gefallen hat.

Und nun widme ich mich wieder ganz unserem Urlaub in Dänemark. Ob ich meinen Mann wohl noch einmal dazu bewegt bekomme, mit mir nach Bernstein zu suchen? Die (pustigen) Winde stehen grad so günstig.

Viele Grüße von unserer Däneninsel!
AlexJpeg_thumb

Sonntag, 13. Juli 2014

Besondere Braut-Momente

Es ist jetzt schon fast zwei Jahre her, dass Sven und ich uns unser kirchliches Eheversprechen

In guten und in schlechten Tagen
bis der Tod uns scheidet

gegeben haben. Gestern sind wir wieder durch unsere Bilder von diesem schönen Tag gestöbert und sofort war es, als sei es gestern gewesen.

Als ich die Bilder gesehen habe, war mir schnell klar, dass es jetzt endlich an der Zeit ist, ein paar davon zu verarbeiten. Unser Hochzeitsvideo habe ich mir auch erst gut ein Jahr später angesehen – ich brauche für solche Sachen halt immer etwas länger.

Entstanden ist ein Layout, das ganz besondere Brautmomente zeigt, von denen der Bräutigam und (fast) die ganze Hochzeitsgesellschaft keine Ahnung hat.

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Das ist das Thema meines Layouts – und das ist das fertige Werk.

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Natürlich habe ich auch noch ein paar Details des Layouts für Euch.

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Das blaue Strumpfband darf natürlich bei keiner Braut fehlen. Mindestens genauso wichtig sind Haare, Make-up und Brautstrauß.

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In dem Layout habe ich den Vormittag vor unserer kirchlichen Trauung verarbeitet. Zwischen Sekt und Haarspray wurde ich von der Friseurin meines Vertrauens, meiner Trauzeugin und einer lieben Bekannten, die uns den ganzen Tag mit Ihrer Kamera begleitet hat, gerüstet für diesen wichtigen Moment in unserem Leben.

In lustiger Atmosphäre haben wir alles ganz entspannt geschafft, so dass ich pünktlich fertig war, als Sven mich abgeholt hat.

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Dieses Layout passt ganz wunderbar zur aktuellen Wochenaufgabe bei

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Rauschende Feste

denn ein rauschendes Fest war unsere Hochzeit allemal. Und wenn auch Ihr noch etwas zum Thema beizutragen habt, dann habt Ihr noch bis 18 Uhr Zeit und könnt Euren Beitrag mit einem Klick auf das Logo oder hier (KLICK) verlinken oder einfach nur schauen, was den anderen dazu eingefallen ist.

Habt noch einen schönen Sonntag.

Viele Grüße aus Hamburg!
AlexJpeg_thumb

Sonntag, 11. Mai 2014

Aus der Zeit …

… ist meine heutige Karte, denn auch, wenn das Wetter draußen wenig frühlingshaft anmutet, ist es noch lange hin bis Weihnachten. Und trotzdem zeige ich sie Euch heute.

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Der Grund dafür ist nämlich das springende Getier. Könnt Ihr es erkennen – es ist aus einem tiefroten Samtpapier ausgestanzt …

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… und passt damit ganz wunderbar zur aktuellen Wochenaufgabe bei

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bei der es in dieser Woche hieß

Samt & Seide.

Wenn Ihr noch ein Projekt auf Lager habt, das zur Aufgabenstellung passt, dann beeilt Euch, denn nur noch bis 18 Uhr (+ 55 Minuten) könnt Ihr Euren Beitrag verlinken. Zur aktuellen Wochenaufgabe kommt Ihr durch einen Klick auf das Logo oder hier (KLICK).

Habt noch einen schönen Restsonntag!

Viele Grüße aus Hamburg!
AlexJpeg

Mittwoch, 23. April 2014

Einlagig

Ich bin mit meinem Beitrag etwas spät, aber ich hoffe, Ihr hattet genauso entspannte Osterfeiertage wie wir. Unsere “Feiertage” dauern noch etwas an, da wir uns im Urlaub befinden und sowas von entschleunigt sind, dass ich gar keine Lust habe, zu bloggen.

Deswegen huete auch nur auf die Schnelle eine One-Layer-Card, eine Karte also, die nur aus sich selbst und aufbegrachten Stempeln besteht – keine Embellishments, keine 3D-Effekte durch mehrere Lagen, kein Schnickschnack.

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Wenn auch mit reichlich Verspätung, so ist dies mein Beitrag zur Aufgabe der letzten Woche bei

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die da lautete

Einlagig – One Layer

Klickt doch mal rein (KLICK) und schaut Euch an, was den anderen bei diesem Thema so vom Tisch gehopst ist.

In dieser Woche lautet das Thema übrigens

Glitzer, glitzer Sternchen

Wenn Ihr Lust habt, dann macht doch auch mal mit. Bis Sonntag, 27.04.2014, 18 Uhr habt Ihr für das aktuelle Wochenthema noch Zeit. Hier (KLICK) gelangt Ihr zum aktuellen Beitrag.

Sonntag, 13. April 2014

Dichter & Denker

An wen denkt Ihr bei dieser Überschrift als Erstes?

Bei mir ist es Goethe, obwohl ich schon mehr der Schiller-Anhänger bin. Ich mag das rebellische und revolutionäre an Schiller lieber als das romantisch gesetzte des Herrn von Goethe. Obwohl der ja bekanntlich auch kein Kostverächter war.

Goethe verbindet mich aber auch mit meiner Oma, die eine glühende Verehrerin desselben und seiner Kunst war. Wie sehr sie ihn verehrt hat, beschreibt diese Erinnerung an sie wohl am deutlichsten.

Etwa 6 Wochen vor ihrem Tod habe ich meine Oma das letzte Mal gesehen – das war in der Adventszeit. Sie war von ihrem Schlaganfall, von dem sie sich nicht mehr erholte, sehr gezeichnet. Mitte der 80er Jahre gab es solche tollen Möglichkeiten wie Magensonden nicht, und so ist sie aufgrund ihrer Lähmungserscheinungen, die auch ihre Schluckfähigkeit in Mitleidenschaft gezogen haben, wohl langsam verhungert. Es war schlimm – für alle.

Ich saß an einem Morgen dieses letzten Besuches an ihrem Bett und sie wachte langsam auf, sah mich, freute sich und fragte mich nach den Lebensdaten von Goethe. Aus heiterem Himmel!

Ich schäme mich noch heute dafür, dass ich sie ihr nicht nennen konnte, obwohl wir Goethe gerade im Unterricht behandelt hatten.

So habe ich zu Goethe eine ganz eigene Beziehung. Und ich werde diese letzten Begegnungen mit meiner Oma für immer im Herzen tragen.

So lag es nahe, mich dem Herrn von Goethe zu widmen, als es bei

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galt, zum Thema Dichter & Denker Tauschkarten zu entwerfen, basteln und zu versenden.

So sehen meine Karten aus, die heute auf den Weg gehen – wie passend platzier vor Omas Bester – meiner von Oma ererbten Nähmaschine *stolzbin*

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Innen noch ein kleines Gedicht vom Herrn von Goethe:

~ Gefunden ~

Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grub's mit allen
Den Würzlein aus.
Zum Garten trug ich's
Am hübschen Haus 1).

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

Johann Wolfgang von Goethe
(1813)

 

Für Bildungshungrige gibt es im Netz folgende Erläuterung zum Gedicht:

Dieses allegorische Liebesgedicht entstand am 26.8.1813 als Hommage Goethes an seine Frau Christiane von Goethe, geb. Vulpius, (1765–1816). Anlass war der 25. Jahrestag der ersten Begegnung beider im Park an der Ilm in Weimar am 12.7.1788.

1) Gemeint ist Goethes abseits gelegenes Gartenhaus im Park an der Ilm in Weimar. Dort traf sich der 39-jährige Dichter anfangs häufig mit der attraktiven 23-jährigen Christiane Vulpius, seiner späteren Frau (dem "Blümchen").

KEIN Kostverächter – ich sagte es bereits.

Handarbeiten

In der Schule gab es bei uns ein Unterrichtsfach, das nannte sich “Fakultativ Nadelarbeiten”. Wie der Name schon sagt, war diese Unterrichtseinheit freiwillig, was aber nicht bedeutete, dass da nur wir Mädels unsere Zeit verbrachten. Anfangs zumindest waren auch ein paar Jungs dabei. Nachdem diese dann aber Wolle als Stoff bezeichneten und von uns fassungslose Blicke ernteten, hielten sie es doch für besser, auf dem Pausenhof Fußball zu spielen. Im Unterricht saßen dann also tatsächlich nur Mädels.

Ich denke oft an diesen Unterricht zurück, denn in einem Schuljahr haben wir ein Nadelheft genäht (mit der Hand natürlich) und bestickt – um diverse Schmuckstiche zu lernen natürlich. Dieses Nadelheft habe ich dann ganz stolz meiner Oma geschenkt, als Dank für die vielen Kleider, die sie mir und meinen Puppen genäht hat. Das ist jetzt bummelig 30 Jahre her. Nach Omas Tod ist es wieder in meinen Besitz zurück geflossen, wo es sich noch heute befindet und im Einsatz ist. Passend dazu gab es noch eine “Clutch”, in der ich heute einen Teil meiner Stricknadeln verwahre.

Nadelheft

Viele meiner Handarbeitsfähigkeiten habe ich aber gar nicht in diesem Unterricht gelernt. Häkeln zum Beispiel habe ich bei Tante Elfriede, der Schwester meines Opas, gelernt – in meinen Sommerferien nach der Stachelbeerernte in ihrer Küche. Ich kann mich heute noch ganz genau an den Geruch in Tante Elfriedes Küche erinnern und an ihre alten und großen Hände, die von Arbeit gezeichnet waren.

Stricken habe ich in den 80ern von meiner Mutti gelernt – da waren Strickpullover ganz in. Ich habe, glaube ich, mit Stulpen und Schalmützen angefangen. Socken stricken habe ich mir selbst beigebracht und im letzten Jahr meiner Mutter gezeigt, wie man eine elegante Ferse strickt. So schließen sich Kreise.

Auch das Maschine-Nähen habe ich mir selbst beigebracht – für den Hausgebrauch reicht es. Großartige Modeteile schaffe ich allerdings nicht, da ich in der Schnittanpassung nicht besonders begabt bin. Röcke gehen super, Oberteile gar nicht – ich hab obenrum zu viel und an Logik für die Schnittanpassung zu wenig.

Wie gesagt, für den Hausgebrauch reicht es.  Kissenhüllen brauchen wir immer wieder mal. Und angefangen hat eigentlich alles damit, dass es in meiner ersten Wohnung ja unbedingt ein achteckiger Tisch zum Ausziehen sein musste. Wir haben diesen Tisch noch immer. Bis wir hier in die Wohnung gezogen sind, gab es auch nie Probleme mit dem Tisch. Ein solches ergab sich dann aber an unserem ersten Weihnachten, zu dem wir zum Essen eingeladen haben. Tischwäsche für diesen Tisch zu bekommen, war unmöglich. Also hieß es “DIY” – mach dir selbst eine. Nach Unmengen verbrauchten Packpapiers hatte ich mein Schnittmuster und konnte mit dem Nähen beginnen. Es ist die einzige Tischdecke für diesen Tisch geblieben – sie wird jedes Jahr wieder benutzt … natürlich an Weihnachten.

Neulich brauchte ich ja eine farblich passende Tischdecke für unseren Showroom zum SiN-Workshoptag. Also lernte ich – youtube sei Dank – wie man Briefecken näht. Darüber hatte ich mir vorher nie Gedanken gemacht und es immer irgendwie zusammen gepfriemelt.

Und um zum Punkt zu kommen: Heute am sonntäglichen Morgen saß ich wieder einmal an Omas Bester, um eine Tischdecke zu nähen. Dieses Mal brauche ich eine Decke für einen kleineren Tisch in 60 cm x 60 cm (Tisch, nicht Decke) – noch dazu thematisch passend. Handelsware? Fehlanzeige! Also hieß es mal wieder “DIY” – mach dir selbst eine. Zum Glück reicht es ja für den Hausgebrauch, nicht wahr. So habe ich wiederholt, was ich über Briefecken noch wusste und setze jetzt noch eine Spitzenbordüre auf, was besonders an den Ecken kniffelig ist. Bisher hab ich so etwas immer irgendwie hin gepfriemelt, aber “irgendwie” reicht mir grad nicht mehr.

Was ich aber weiterhin beibehalten werde. ist, die Spitzenborte per Hand zu applizieren – da trau ich meiner Maschine nicht über den Weg, es soll ja auch ordentlich werden. Und eigentlich ist ja auch noch eine Stickkante darüber geplant. Amlsehen, was Zeit und Lust dazu sagen.

Dies ist der momentane Stand:

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Und warum ich Euch das alles erzähle?

Weil ich grad so einen Lauf hatte und vom Stock zum Stöckchen gekommen bin.

Aber auch, weil das Tischdeckenthema so herrlich in das aktuelle Wochenthema bei

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passt, denn da heißt es heute

DIY – Mach es dir selbst

Wenn Ihr auch was zum Thema beizusteuern habt oder einfach nur nachlesen wollte, was die anderen so selbst machen, dann klickt auf das Logo oder hier (KLICK). So gelangt Ihr zur aktuellen Wochenaufgabe. Noch bis 18 Uhr könnt Ihr mitmachen.

Ich wünsche Euch von hier aus schon einmal einen schönen Sonntagnachmittag und freue mich, wenn Ihr wieder vorbeischaut.

Viele Grüße aus Hamburg!
AlexJpeg